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Elche

Der Elch (Alces alces) kommt im Bayerisch-Böhmischen Grenzgebiet in Tschechien mit einer kleinen Population am Moldaustausee vor. Auf Bayerischer Seite sind selten einzelne Tiere unterwegs. In Deutschland werden immer wieder Elche in Brandenburg, Hessen und Sachsen-Anhalt gemeldet.

Ein weiblicher Elch wird als Elchkuh bezeichnet, ein männlicher als Elchbulle, je nach Ausbildung des Geweihs auch Stangler oder Schaufler. Jungtiere werden Elch-Kälber genannt.

Elche sind tagaktive Einzelgänger. Im Winter bilden sich lose Gemeinschaften. Sie können im Lauf des Jahres ein Gebiet bis zu 1500ha nutzen, halten sich aber zumeist in kleineren Regionen zwischen 200-400ha auf. Aus Schweden ist bekannt, dass die Tiere im Winter bei höheren Schneelagen ihre Sommereinstände verlassen und tiefere Lagen aufsuchen.

Als Konzentratselektierer bevorzugen sie energiereiche Nahrung wie junge Triebe, Blätter, Rinde oder auch Wasserpflanzen. „Moose“, die englische Bezeichnung der Elche, bedeutet bei den nordamerikanischen Indianern „abstreifen“. Wie ein Abstreifen sieht das Fressen der Tiere auch aus. Ein Elch frisst bis zu 40kg pro Tag.

In der Paarungszeit (Ende August, Anfang September) kommen mehrere Elchkühe an den Brunftplätzen zusammen. Die Tragezeit dauert in etwa acht Monate. Meistens wird ein Junges geboren. Das Neugeborene folgt kurz nach der Geburt bereits seiner Mutter.


Luchse
Rehe
Rothirsche
Wölfe
Fotofallenaufnahme: Elch
In Tschechien hatte das Telemetry Team eine Fotofalle für Elche aufgestellt.

Fotofallenaufnahme: Elch im Nationalpark Sumava
Fotofallenaufnahme: Elch im Nebel
Nebelige Fotofallenaufnahme mit einem Elch im Nationalpark Sumava.