Jedes Halsband hat eine eigene Frequenz - jedes Tier kann einzeln angepeilt werden
Besenderte Tiere, also Tiere die ein Sendehalsband tragen, können mit Rediotelemetrie angepeilt werden. Der im Halsband integrierte VHF-Sender (Very High Frequency) überträgt auf einer individuell vergebenen Frequenz ein Funksignal. Das ist vergleichbar mit einem Radiosender. Jeder Sender hat seine eigene Frequenz, wenn man diese am Radio einstellt, kann man den Sender hören. So ist das auch mit den Tieren. Die Fequenz eines jeden Halsbandes und damit eines jeden Tieres kann an einem Empfängergerät eingestellt werden. Mit einer Antenne kann dann gepeilt werden
Durch mehrfache Peilung wird der Standort ermittelt
Die Position der Tiere wird durch Kreuzpeilung bzw. Triangulation ermittelt. Dafür muss man von mindestens zwei verschiedenen Standpunkten aus das Tier anpeilen. Je mehr Standorte man wählt, desto genauer kann man sagen wo das Tier steht. Die Daten werden in eine Karte eingetragen.
Radiotelemetrie im Gelände ist sehr zeitintensiv
Der Aufwand für die Radiotelemetrie ist sehr hoch. Dennoch ist sie notwendig, um zum Beispiel per Drop-off abgesprengte Rothirschhalsbänder zu finden. Von Tieren bei denen das GPS- Modul ausgefallen ist, die also nicht mehr über Satelliten-Telemetrie verfolgt werden können, weiß man so dennoch wo sie sich aufhalten.
Welche weiteren Funktionen hat das Sendehalsband und wie kommt das Halsband wieder ab? Klicken Sie hier weiter.